Wunderhübsche Natur und faszinierende Geschichte: Wandern im Neandertal

Wer im Neandertal wandern geht, darf zwischen verschiedenen Themenwanderwegen wählen. Nebst dem “Bergischen Weg” und den Rundwanderwegen um Ratingen, ist es vor allem der “Neanderland Steig”, der Naturliebhaber wie magisch anzieht. Der 240 Kilometer lange Themenpfad besteht aus 17 malerischen Etappen und tangiert dabei die Stadtgebiete von Düsseldorf, Essen, Hilden, Mettmann und Erkrath. Höhenzüge wie der Voßnacken stellen sich den Wanderern in den Weg und in den Tälern der Düssel und Itter begegnet man hübschen Dörfern, einsamen Weilern und idyllischen Flusslandschaft.

Highlights im Neandertal

Erreicht man das eigentliche, nur knapp einen Kilometer lange Neandertal, laden mehrere Sehenswürdigkeiten dazu ein, die Wandertour zu unterbrechen. Im “Eiszeitlichen Wildgehege Neandertal” passieren Sie die weitläufig angelegten Behausungen von Wisenten, Heckrindern und -pferden. Diese drei Spezies leben seit der Urzeit im Tal der Düssel und sind von den Neandertalern und dem Homo sapiens gleichermaßen bejagt worden.

Tipp: Schauen Sie mal bei www.astnerberg-alm.com vorbei, wenn Sie in Terenten (Südtirol) unterwegs sind.

Museum und Kunst

Das “Neandertal-Museum” zeigt Artefakte aus der Zeit der Urmenschen und dokumentiert auf eindrucksvolle Weise, wie das Leben derselben vor über 30.000 Jahren ausgesehen hat. Der Rundweg im Ausstellungsgebäude ermöglicht, die Phase der “Menschwerdung” im Wortsinne als sich immer wieder gabelnden, abzweigenden Weg zu begreifen. In unmittelbarer Umgebung zum Museum lohnt der “Kunstweg MenschenSpuren” einen Besuch.

Viele interessante Berichte über Wanderungen und Radtouren lesen Sie bei www.kuenzler.li.

Bild: bigstockphoto.com / travelpeter