Die richtige Gurkenpflege: So gelingt der Anbau im eigenen Garten

Gurken enthalten viele Mineralien und Vitamine und Mineralien und kaum Kalorien. Deshalb sind sie gesund. Am besten schmeckt eine Gurke aus eigenem Anbau. Es gibt Schlangengurken und Einlegegurken. Die letzteren sind robuster und können von Anfängern gut im Freiland gezogen werden.

Gurken säen

Aus Samen lassen sich Gurken auf der Fensterbank oder im Frühbeet ab Ende April selbst ziehen. Bei der Wahl des Saatgutes setzt man auf Sorten, die gegenüber Mehltau resistent sind. Schauen die Blätter des Sämlings über den Topfrand, werden schwächere Pflanzen entfernt. Nach den Eisheiligen Mitte Mai geht’s für die Setzlinge ins Freiland. Hier setzt man ein bis zwei Pflanzen auf den Quadratmeter, am besten in schwarze Mulchfolie, unter der ein Wasserschlauch zur Bewässerung liegt. Gurken zum Einlegen wachsen am Boden entlang, können aber an einer Rankhilfe nach oben wachsen. Sie brauchen so weniger Platz. Das Umfeld der Pflanze muss regelmäßig nach Schnecken abgesucht werden. Mit Mehltau befallene Gurken schleunigst entfernen, sonst breitet sich der Pilz aus.

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Schlangengurken für Fortgeschrittene

Schlangengurken sind schwerer zu ziehen. Hier lohnt es, gleich Setzlinge zu kaufen. Die Erde sollte für die optimale Gurkenpflege gut mit Kompost gedüngt sein. Gegossen wird mit vorgewärmtem Wasser aus der Tonne. Dünger braucht die Pflanze alle zwei Wochen. Am wohlsten fühlen sich Schlangengurken bei hoher Luftfeuchte. Dann hat auch Mehltau keine Chance. Am besten, man lässt das Gewächshaus zwischendurch einmal zwei Tage unbelüftet.

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