Fotografisches Gedächtnis trainieren – so geht’s

Die Fähigkeit, detaillierte Bilder aus der Erinnerung abzurufen, ist keine angeborene Gabe. Jeder kann sein fotografisches Gedächtnis trainieren, indem er im Alltag bewusst Übungen einbaut. Wenn man beispielsweise zu Fuß unterwegs ist, kann man des öfteren kurz innehalten, die Augen schließen und bis fünf zählen. Beim Öffnen der Augen versucht das Gehirn automatisch, möglichst viele Informationen zu speichern. Diese Übung an der frischen Luft ist äußerst erfrischend und vergnüglich.

Mit Memory das Kind in sich entdecken

Wann haben Sie das letzte mal Memory gespielt? Dieses Spiel ist nicht nur für Kinder ein Vergnügen. Mit Memory kann jedermann spielerisch sein fotografisches Gedächtnis trainieren und dabei noch Spaß haben. Dieses Spiel, bei dem es gilt Bildpaare zu memorieren, läßt sich mit dem Kind oder Enkel ebenso gut spielen wie mit der Freundin oder dem Lebenspartner. Ein Memory lässt sich übrigens sehr gut aus lieb gewonnenen Bildern selbst basteln.

Kleine Übungen in den Alltag einbauen

Bei der täglichen Zeitungslektüre kann man gezielt drei bis fünf interessante Bilder ausschneiden. Betrachten Sie die Bilder nacheinander genau und versuchen Sie sich alle Details einzuprägen. Wiederholen Sie diesen Vorgang ein paar mal und versuchen Sie schon vor der nächsten Wiederholung, die einzelnen Bilder in Ihrem Gedächtnis aufleben zu lassen. Diese Übung kann man beliebig wiederholen. Sie werden staunen, wie leicht Sie sich nach kurzer Zeit an noch so kleine Details erinnern.