Buch-Origami: Papierfaltkunst mal anders

Alte Bücher landen nicht selten auf dem Flohmarkt oder sogar in der Papiermülltonne. Das muss aber nicht sein, denn aus ihnen lassen sich noch interessante Deko-Objekte erschaffen. Mit der Buch-Origami genannten Technik, die an die japanische Papierfaltkunst erinnert, verwandelt sich selbst der dickste Schmöker in ein kleines Kunstwerk mit 3D-Effekt, das sich hervorragend als Geschenk eignet und ein Blickfang in jedem Regal ist.

Benötigtes Material

Das Ausgangsmaterial für Buch-Origami sind selbstverständlich Bücher. Am besten eignen sich dafür Exemplare, die über einen festen Einband verfügen, da sie so so später stabiler sind und über einen guten Stand verfügen. Außerdem sollten sie nicht zu dünn sein, denn das Motiv soll gut zur Geltung kommen. Vorlagen sind bei verschiedenen Anbietern im Internet zu finden und nicht selten kostenlos, können mit ein wenig Übung aber auch selbst erstellt werden. Um diese auf das Buch zu übertragen, genügen ein Lineal und ein spitzer Bleistift.

Bücher richtig falten

Zunächst wird jeweils auf dem oberen und unteren Buchrand mit einer Linie markiert, bis wohin gefaltet werden soll. Damit das Buch nicht versehentlich auseinanderbricht, sollte diese Linie ein paar Zentimeter von dem Buchrücken entfernt verlaufen. Danach werden auf der Vorderseite des Buches die notwendigen Knickstellen markiert. Dazu muss Seite für Seite die Vorlage exakt aufgelegt werden. Mit dem Bleistift werden dann die vorderen Knickstellen übertragen. Schließlich werden die Seiten nacheinander entsprechend der Markierungen umgeknickt. Nach der Fertigstellung kann das Buch noch mit einem neuen Einband versehen oder zusätzlich dekoriert werden.

Wer diese nicht ganz einfache Handarbeit lieber einem Profi überlassen möchte, kann sich an Cathrin Hadamovsky (www.buchdeko.com) wenden. Bei ihr entstehen überraschende dreidimensionale Objekte als elegante Buchdeko. Jedes Buch ist ein Unikat und ein kleines handgefertigtes Kunstwerk.

Bild: bigstockphoto.com / Imfoto