Kurz-Anleitung zum Basteln mit Pappmaché

Beim Basteln mit Pappmaché ist der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Besonders bei Kindern ist das Material beliebt, denn es lässt sich auch von noch etwas ungeschickteren Fingern nach Belieben formen. Eltern schätzen an dem Werkstoff, dass er völlig ungefährlich, leicht herzustellen und zudem äußerst preiswert ist.

Pappmaché: Eine Anleitung

Bevor es ans Basteln gehen kann, muss zunächst die Pappmaché-Masse vorbereitet werden. Dazu werden alte Zeitungen in kleine Stücke gerissen und in einem großen Behälter mit warmem Wasser übergossen. Das Ganze sollte am besten über Nacht einweichen. Alternativ kann das Gemisch auch aufgekocht werden, so lösen sich die Fasern des Papiers besser und schneller auf. Anschließend wird das Zeitungspapier gründlich ausgedrückt. Parallel wird separat Tapetenkleister angerührt und dann gut mit dem Papierbrei vermischt. Das richtige Mischungsverhältnis ist individuell unterschiedlich, starten Sie am besten mit ungefähr einem Esslöffel Kleister auf eine Handvoll Papierbrei. Wenn ein Teil der Papierschnipsel durch Stücke von alten Eierkartons ersetzt werden, wird das fertige Pappmaché besonders stabil, mit einem Mehlanteil eher flexibel.

Egal ob klein oder groß – mit Pappmaché gelingt es

Sobald das Pappmaché angerührt ist, kann es mit dem eigentlichen Basteln losgehen. Da die Masse fest, aber doch äußerst flexibel ist, ist sie für die Herstellung der unterschiedlichsten Gegenstände geeignet. Sollte ein etwas größeres Werkstück geplant sein, kann ihm passend zurecht gebogener Draht den nötigen Halt geben. Um Hohlgegenstände wie herzustellen, eignen sich ganz besonders Luftballons als Unterlage. Um größeren Bastelarbeiten eine glatte Oberfläche zu verleihen, sollten sie zum Abschluss noch mit größeren Zeitungsstücken beklebt werden. Nach dem Trocknen kann Pappmaché wie Holz bearbeitet und nach Lust und Laune bemalt werden.

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